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DIE NACHT VON Montag, 16. Mai 2005
Es war kalt
referral, 01:55h
Ich habe selten so gefroren wie in dieser Nacht. Vor allem auf der Brücke, die keinerlei Schutz vor den eisigen Winden bot. Es war einer der romantischsten Momente meines Lebens, aber ich hatte Angst, sie in den Arm zu nehmen, dabei wäre es doch genau das Richtige gewesen. Eine Wärme, die wir beide gebraucht hätten. In diesem Moment.
Ich habe es nicht getan und werde mich bis ans Ende der Welt darüber ärgern. Vieles wäre einfacher gewesen, vieles wäre eher geschehen, viele Stunden wären nicht mit Selbstmitleid vergeudet worden. Beiderseitig. So viel verschenkte Zeit. Über verschüttete Milch soll man nicht weinen, aber insgeheim tut man es doch.
Ich habe es nicht getan und werde mich bis ans Ende der Welt darüber ärgern. Vieles wäre einfacher gewesen, vieles wäre eher geschehen, viele Stunden wären nicht mit Selbstmitleid vergeudet worden. Beiderseitig. So viel verschenkte Zeit. Über verschüttete Milch soll man nicht weinen, aber insgeheim tut man es doch.
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i canīt get no sleep
DIE NACHT VON Sonntag, 15. Mai 2005
Von wegen die westlichen Nachbarn und Blogs
donalphons, 00:59h
Also, die hier lebenden Französinnen und Franzosen wissen auch nicht, was so ein Blog eigentlich ist. Und so kann ich es ihnen auf einer kleinen Party inm total verregneten, kontinentalkalten Berlin erklären...
Eigentlich hätte diese Party auf der Terasse stattfinden sollen, oder an den weit geöffneten Fenstern, während der Abendwind herein haucht. Egal. So endet die Party eben in der Küche, aber bis dahin sind es noch ein paar Stunden.
Eigentlich hätte diese Party auf der Terasse stattfinden sollen, oder an den weit geöffneten Fenstern, während der Abendwind herein haucht. Egal. So endet die Party eben in der Küche, aber bis dahin sind es noch ein paar Stunden.
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DIE NACHT VON Freitag, 13. Mai 2005
Wenn ich jemand anders wäre
modeste, 03:23h
In einem anderen Leben, mit einem anderen Gehirn im Kopf und ganz anderen Nerven, käme ich vielleicht gar nicht in diese dunkle Wohnung. Vielleicht stände mein Bett gar nicht hier, wo man nur Häuser sieht, und die Kastanie im Hinterhof der Nachbarn. Vielleicht stände mein Bett in einer kleinen Stadt, am Abend führe ich mit dem Kombi die Auffahrt hoch, und zu Hause wäre der Kühlschrank auch ohne mein Zutun voll. Anrufe würden mir nicht vom Anrufbeantworter mitgeteilt, sondern von jemandem, der mich schon erwartet und fragt, wie denn der Film war, wenn ich einmal die Woche mit anderen Freundinnen ins Kino ginge.
Nachts würde ich von meinem Hund träumen, und vom Sportverein. Dass ich am Samstag beim Spieleabend fast gewonnen hätte, würde mich aufbringen, und am Nachmittag nach der Arbeit ginge ich mit meinem Hund spazieren, der nachts mit den Pfoten zuckt, weil er vom Wald träumt und von Hasen. Ich würde warme Schlafanzüge tragen, und nachts, im Schlaf würde ich vielleicht von einer großen Stadt träumen, von einem anderen Leben, meine Füße würden zucken, und vielleicht würde ich eines Tages meine Sachen packen und davongehen.
Nachts würde ich von meinem Hund träumen, und vom Sportverein. Dass ich am Samstag beim Spieleabend fast gewonnen hätte, würde mich aufbringen, und am Nachmittag nach der Arbeit ginge ich mit meinem Hund spazieren, der nachts mit den Pfoten zuckt, weil er vom Wald träumt und von Hasen. Ich würde warme Schlafanzüge tragen, und nachts, im Schlaf würde ich vielleicht von einer großen Stadt träumen, von einem anderen Leben, meine Füße würden zucken, und vielleicht würde ich eines Tages meine Sachen packen und davongehen.
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DIE NACHT VON Donnerstag, 12. Mai 2005
Annäherung
donalphons, 02:51h
Es muss einfach so kommen. Es kommt in diesem Laden eigentlich immer so. Wie dafür gemacht, so rot und ausserdem wie Urlaub in Fernasien, das heisst, man darf, weil man weit weg und einsam ist, auch wenn ein paar Meter weiter die Isar rauscht.

Der Kellner erkennt mich sofort wieder. Kein Wunder. Es war ein Wunder, dass sie uns damals nicht rausgeschmissen haben, als wir "Stille Tage in Clichy" nachspielten.
Ich sollte sie mal wieder anrufen.

Der Kellner erkennt mich sofort wieder. Kein Wunder. Es war ein Wunder, dass sie uns damals nicht rausgeschmissen haben, als wir "Stille Tage in Clichy" nachspielten.
Ich sollte sie mal wieder anrufen.
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Cafe Hahn
o.lee, 02:19h
Ich bin grade relativ angetrunken aus dem Irish Pub gekommen und musste noch an die letzte Woche denken. Da hatten wir einen schönen Wettbewerb in Koblenz erlebt und unter anderem einen tollen Gig im Cafe Hahn gespielt. Kennt hier jemand das Cafe Hahn in Koblenz?
Ich fand' es dort super schön und sehr angenehm während der Sessions. Es war ein Erlebnis dort mal gespielt zu haben....
Ich fand' es dort super schön und sehr angenehm während der Sessions. Es war ein Erlebnis dort mal gespielt zu haben....
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DIE NACHT VON Donnerstag, 12. Mai 2005
Überlegung
aers, 00:50h
Tja, da steht man jetzt mit seinem Leben in der Hand vor der Tür und guckt in die Ferne um zu merken, das nichts so ist wie es scheint wie man meint um zu wissen dass man nichts merkt von dem was hinter, unter, vor einem passiert und sich dann fragt, was man überhaupt auf dem Schlachtfeld menschlicher Beziehungen verloren hat und setzt sich auf den Baumstumpf seiner Existenz, die anderen beobachtend und wissend, das man selbst nie wieder aufstehen wird um zu kämpfen sondern nur sehen wird, wie alle anderen um einen fallen und siegen und man deshalb versucht sich aufzuraffen um mitzuspielen um zu merken das alles doch nur wieder eine laune von seinem selbst ist und nichts ehrlich aus einem herausklingt sondern schon alles wohlberechnend und kategorisiert in schubladen geschoben wird und man selber nur noch über sich selbst lachen kann, weil man sieht das man selbst ein Teil dieses Spiels geworden ist und keinen Ausweg mehr sieht außer sich an den Zustand zu gewöhnen und zu versuchen das Beste daraus zu machen um neunen Impressionen platz zu machen in er Hoffnung, dass man irgenwann einmal wieder anders denkt um dann wieder ein normaler Mensch zu werden...
... soviel zum heutigen Abend....
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